Wieder einmal ging es in die Tälerdörfer,genau
gesagt nach Ottendorf zum Vergleich zweier altbekannter
Mannschaften. Gab es dort schon Vergleiche , indem der Wind
jedes Fußballspielen zur Lotterie machte, war diesmal
der hohe Rasen ein Störfaktor, der schnelles Spiel
auf kurzen Wegen unmöglich machte. Und unser Trainer
traute seinen Augen nicht, im Gegensatz zum Superspiel gegen
die Traditionself aus Dresden zeigten wir uns diesmal unkonzentriert
und lauffaul, oder anders gesagt als schlechte,konditionell
kaputte und nicht sehr arrangierte Kicker. So hatten wir
auch die meiste Arbeit in der Verteidigung, allerdings waren
auch die gegnerischen Spitzen sehr drangvoll und spielten
sich mehrere Chancen heraus. Eine davon wurde auch zum 1:0
genutzt und wir wachten auf. Zwar gelang immer noch relativ
wenig spielerisches, aber wir begannen endlich auch das
gegnerische Tor zu belagern. M.Serfling konnte einen langen
Alleingang noch nicht verwerten, dass gelang aber wenig
später Marc Hohmann mit einem schönen 25m Schuß
ins linke ober Eck-unhaltbar und super Schußtechnik.
So sollte es weiter gehen und mehrere Ecken folgten für
uns nacheinander. Leider verletzte sich H. Kalhöfer
bei einem Zusammenprall mit dem Gegenspieler im Gesicht
und musste ausscheiden und da wir leider nur mit 12 Spielern
anreisten, hieß es für alle anderen durchspielen,
trotz der müden Beine vom Sonntagsspiel gegen Dresden.
Die zweite Halbzeit war aber wieder kein Leckerbissen für
die Zuschauer, die eigentlich mehr erhofft hatten. Es gab
kaum noch überlegte Spielzüge über mehrere
Stationen, meistens nur Stückwerk ohne gelungenen Abschluß.
Und zu allem Ärger nutze Ottendorf eine halbe Chance
in der letzten Minute noch zum 2:1- das war zumindestens
für uns eine echte Bestrafung und ein deprimierender
Freitag -Abendauftritt. Es müssen wieder mehr spielerische
Elemente in unserem Spiel Platz finden und umgesetzt werden-
es war wirklich ein nicht sonderlich guter Auftritt von
uns!
Bericht H.K.
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