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Einen nicht unbedingt erwarteten Sieg konnte
unsere Eintracht am Samstag gegen die Blankensteiner erzielen.
Dabei waren die Vorzeichen vor der Partie alles andere als
optimal. Mit Hohmann, Schneider und Roch fehlte fast das
komplette Mittelfeld und S.Zöllner ging mit einer Bauchmuskelzerrung
angeschlagen ins Spiel. Positive Meldung gab es dafür
von Libero Hartwig der nach seinem Ausfall in Moßbach
wieder mitwirken konnte. Es entwickelte sich von Beginn
an ein gutklassiges Spiel bei dem die Eintracht mit ihrem
umgestellten Mittelfeld über Schlegel und Kapitän
Schwarze sofort Druck erzeugen konnte. Die Gäste versuchten
vorerst kompakt zu stehen und über ihre schnellen Spitzen
Kersten und Mai für Gefahr zu sorgen. Das gelang jedoch
nur teilweise, weil sowohl Abwehrspieler Zöllner als
auch der in die Anfangsformation gerutschte Heyme ihre Sache
sehr gut machten. In der Zentrale war an Frenzel und Hartwig
ebenfalls kein vorbeikommen. Auf der Gegenseite hatten die
Gäste in der Abwehr so ihre Problemchen und so kam
die Eintracht zu einigen guten Möglichkeiten. Dabei
hatte vor allem Rudakoff zwei Mal aussichtsreich die Führung
auf dem Fuß aber Poss im Tor der Rosenthaler blieb
beide Male Sieger. Auch für Serfling eröffnete
sich nach schönem Zuspiel von Hartwig die Chance zum
1:0, hier trudelte der Ball jedoch an Freund und Feind vorbei
ins Aus. Blankenstein wartete im Gegenzug mit einer Schußchance
von Mai auf doch auch sein Ball ging knapp neben das Tor
von Keeper Schwarze. Camburg im ersten Spielabschnitt tonangebend
aber leider ohne Torerfolg, die Gäste vor allem mit
Abwehrarbeit beschäftigt und des öfteren mit Unmut
über einige Auslegungen von Schiri Schrötter aus
Eisenberg.
Nach dem Wechsel dauert es nur 7 Minuten bis zur längst
überfälligen Führung der Heimelf. Wieder
ein langer Ball in die Hälfte der Gäste, wieder
hat der Abwehrverbund große Probleme und Rudakoff
kann mit letztem Einsatz gegen 2 Blanktensteiner den Ball
noch zu Hüttich spitzeln, der zentral vor Poss sicher
einschiebt. Der Jubel war kaum verhallt, da lag der Ball
erneut im Tor der Gäste. Schlegel wurde auf Rechts
schön freigespielt und seine platzierte Eingabe auf
den mitgeeilten Rudakoff kann dieser am langen Pfosten ins
Netz befördern. Die Rosenthaler wollten und mussten
nun offensiver agieren - doch noch ohne Erfolg. Ganz im
Gegenteil, die Eintracht blieb am Drücker und schoß
gar das 3:0 heraus. Hüttich setzte sich auf Links,
nach Zuspiel vom agilen Schwarze, noch gegen seinen Gegenspieler
durch und die Eingabe kann Rudakoff zu seinem 9.Saisontor
nutzen. Das Ding schien durch, doch mit der Hereinnahme
von Sell auf Seiten der Gäste kam neuer Schwung in
deren Angriffsspiel. Jener Spieler war es auch, der nach
73 Minuten mit dem 1:3 noch einmal neuen Mut für seine
Farben wecken konnte. Die Eintracht verlor mehr und mehr
den Faden, konnte auch kaum noch Entlastungsangriffe starten
und war nun ihrerseits oft im Ärger über einige
Entscheidungen vom "Mann in Schwarz". Größter
Aufreger war dann die Aktion welche zum Foulelfmeter für
Blankenstein führte. Einen Freistoß von der Außenbahn
schlägt Mai auf den langen Pfosten und Sell soll dabei
von 2 Eintracht-Spielern unfair attackiert worden sein.
Ein Schrei - ein Pfiff und Gottschalk der nach langer Verletzung
wieder mitwirken konnte - machte sich selbst ein Geschenk
und schoß gegen den machtlosen Schwarze ein. Nun lag
gar das 3:3 in der Luft, denn die Mannen von Trainer Michel
stürmten weiter Richtung Eintracht Tor. Einmal wurde
es auf beiden Seiten noch brenzlig. Schwarze konnte einen
Kopfball von Sell parieren und der kurz vor Schluss eingewechselte
Lehmphul hatte für Camburg das 4:2 auf dem Fuß,
doch versagtem ihm die Nerven. Nach unendlich wirkenden
4 Minuten Nachspielzeit wurde die Partie zur großen
Freude der Eintracht dann abgepfiffen und die Mannen, die
mit neuen Trikots der Physiotherapie Zöllner/Büttner
spielten (dafür vielen Dank), freuten sich über
3 ganz wichtige Punkte für den Klassenverbleib.
Nun können die Kicker über die Ostertage etwas
gelassener auf die Nachholspiele der Konkurrenz blicken,
ehe es am 30.04. zum ganz schweren Spiel nach Zwätzen
geht. Im Hinspiel dominierten die Jenaer die Partie nach
belieben, obwohl das Ergebnis mit 0:1 aus Camburger Sicht
recht knapp ausfiel. Ein Punktgewinn wäre sicher schon
eine große Überraschung.
Camburg spielte mit:
Schwarze M. - Zöllner S., Heyme, Schlegel, Frenzel
C., Hartwig (ab 74. Tischendorf), Serfling (ab 83. Krieger),
Schwarze C., Hüttich (ab 90. Lehmphul)), Kleinhans
S., Rudakoff
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