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3.Spieltag - Regionalklasse 2... |
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Eintr. Camburg - LSV Oettersdorf 7:2 (3:1)
SR: Morak | Z: 80
Tore:
1:0 (23.) Hüttich, 2:0 (34.) Rudakoff, 2:1 (41.) Wieduwilt,
3:1 (45+2) Hüttich, 4:1 (49.) Schlegel, 5:1 (60.) Hartwig,
6:1 (64.) Serfling, 7:1 (67.) S. Kleinhans, 7:2 (75.) Andrä
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Alle guten Dinge sind nun mal 3. (Anm.
d. Red.: Ja Ja, 50 Cent ins Phrasenschwein!) Nachdem
die Eintracht schon gegen Tanna und auch Silbitz nah an
einem Punktgewinn war hat es am vergangen Samstag gegen
Oettersdorf geklappt. Mit einem hohen 7:2 konnten unsere
Jungs die erste 3 Punkte in der Regionalklasse einfahren.
Bei hochsommerlichen Temperaturen sah es am Anfang aber
nicht nach so einem klaren Erfolg aus. Man hatte sich gegen
den ebenfalls aufgestiegenen Gast viel vorgenommen und wollte
früh die Weichen auf Sieg stellen. Dennoch war Oettersdorf
nicht ungefährlich und hätte gar in Führung
gehen müssen. Wieduwilt, der aktivste Spieler in Reihen
der Gäste, lief in der 22.Spielminute allein auf Keeper
Schwarze zu, der sich im 1 gegen 1 großartig auszeichnen
kann. Praktisch im Gegenzug dann die Führung für
unsere Elf. Schneider legt nach einem Solo überlegt
auf Hüttich ab, der den Ball flach ins lange Eck versenkt.
Danach 10 Minuten mehr oder weniger Leerlauf ehe das 2:0
fällt. Serfling der sich an diesem Tag noch mächtig
steigern sollte, deutete an wozu er in der Lage ist. Er
setzte sich gegen 2 Oettersdorfer durch und sein großartigen
Grundlinienpass kann Rudakoff aus 5 Metern einschießen.
Daraufhin stellten die Blau-Gelben Gäste um und verstärkten
ihre Offensive. Dennoch hat vorerst die Eintracht durch
Schneider mit einem schönen Schuss aus 20 Metern erneut
eine gute Möglichkeit aber Keeper Leilach pariert.
Die Gäste nun aktiver, prompt wurde es gefährlich
und das 2:1 ließ nicht lange auf sich warten. Wie
das Gegentor fällt war dennoch ärgerlich und vermeidbar.
Schlegel verlängert einen Befreiungsschlag aus der
Abwehr der Gäste unfreiwillig auf Wieduwilt. Die Eintracht-Abwehr
war etwas zu weit aufgerückt, Hartwig wird noch ausgespielt
und diesmal hatte auch Schwarze im Tor keine Chance - nur
noch 2:1. Danach leichte Verunsicherung in den Reihen unserer
Elf und dann wohl auch das Glück des Tüchtigen,
was gegen Tanna und Silbitz noch fehlte. Oettersdorf im
Angriff, Schneider foult den Angreifer der aber im letzten
Moment noch seinen völlig freien Mitspieler am Strafraum
anspielen kann - plötzlich der Pfiff von Schiri Morak,
der statt Vorteil laufen zu lassen und wegen verdeckter
Sicht auf Freistoss entschied. Ein 2:2 noch vor der Pause,
hätte wohl einen anderen Spielverlauf im 2. Durchgang
gebracht. Der Freistoss brachte aber nichts ein und so kam
unsere Elf noch zum wichtigen und beruhigenden 3:1 vor der
Pause. Serfling der diesmal auf Links durchbrach wurde unsanft
gestoppt. Den Freistoss zirkelte Schneider auf das lange
Eck wo erneut Hüttich die Pille über die Linie
bugsieren konnte. (Anm. d.Red. Danke Lars !)
Nach dem Wechsel dann die frühe Entscheidung,
diesmal zu Gunsten unserer Mannen. Bei einem Einwurf
in der Hälfte der Oettersdorfer kann Hüttich
den Ball unbedrängt annehmen und Rudakoff freispielen.
Dessen Schussversuch kann nur unfair verhindert werden und
den Freistoss hämmert Schlegel aus 22 Metern unhaltbar
in die Maschen. Die Gäste nun frustriert, dennoch immer
fair und mit dem Mut der Verzweiflung auf eine Resultatsverbessung
hoffend. Aber es kam anders. Diesmal wurde Schlegel am Strafraum
gebremst - kann man sicher pfeifen, muss man aber nicht.
Aus diesem Grund die Aufregung bei Oettersdorf groß
und wohl schon in schlimmer Erwartung was kommen mag. Libero
Hartwig legte sich den Ball zurecht und aus 25 Metern schoß
er, allerdings durchaus haltbar, zum 5.1 ein. Der Eintracht
wars egal und der Sieg schon jetzt perfekt. Dennoch machten
die Jungs eifrig weiter und sie wurden für Ihren Einsatz
mit 2 schönen Toren belohnt. Zuerst konnte Serfling
seine Leistung an diesem Tag mit einem Treffer selbst belohnen,
als er von P.Heyme lang geschickt wurde und in seiner unwiderstehlichen
Art den Ball ins lange Eck versenkte. Auch beim letzten
und schönsten Tor war Serfling mit von der Partie.
Schneider lupft den Ball zu Serfling, der widerum spielt
auf den gestarteten Kleinhans, welcher aus 15 Metern den
Ball über den herauseilenden Keeper einnetzt. Die Gäste
kommen noch zum 2.Treffer als der nun für den verletzten
Schwarze spielende Keeper O.Heyme bei einer Flanke nicht
eingreift und Andrä aus 5 Metern problemlos einnicken
konnte. Der guten Laune tat das aber keinen Einbruch und
es wäre gar noch schlimmer für den LSV gekommen,
wenn Schneider, Hüttich, Kleinhans und Schlegel in
der letzten Viertelstunde ihre durchaus guten Möglichkeiten
genutzt hätten. Doch schwanden durch das laufaufwenige
Spiel und dem Wetter zusehens beiden Mannschaften die Kräfte,
was wohl bei einigen Chancen die letzte Konsequenz kostete.
Nach dem Spiel freute man sich über 3 am Ende verdiente
Punkte und man kann nun gelassen am kommenden Sonntag
zum Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidat Einheit Jena
reisen. Hier sind die Rollen vor dem Spiel klar verteilt
auch wenn die Jenaer am vergangen Samstag in Blankenstein
etwas überraschend mit 2:4 verloren. Ein Punktgewinn
wäre sicher schon ein großer Erfolg für
unsere Elf, die dann wieder auf die zuletzt fehlenden Roch
und Wusch zurückgreifen kann. Es wird allerdings
wieder ein ähnlich kampfstarkes Engagement wie am Samstag
gegen den LSV gefragt sein.
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SV Eintracht
Camburg:
M. Schwarze (65. O.Heyme) - Hartwig, Chr. Schwarze, P.Heyme,
S.Zöllner, Serfling (70. Hohmann), S. Kleinhans, Rudakoff
(65. K.Kleinhans), Schlegel, Schneider |
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