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Die Eintracht kassierte auch im
5.Spiel in Folge eine Niederlage, die gemessen am
Ergebnis zwar knapp dennoch aber verdient war. Die
Mannen um das Trainerduo Zöllner/Kleinhans
liefen vor allem im ersten Durchgang ihrer Form
hinterher und so waren die Zwätzner Gäste
das engagiertere Team. Wieder einmal dauerte es
nicht lange ehe es im Kasten von Eintracht-Keeper
Schwarze klingelte. Eine Ecke von Verheyen wurde
nur kurz abgwehrt und dann griff niemand Czimmerning
an, der den Ball in aller Ruhe annehmen und flanken
konnte. Blumentritt stand goldrichtig und es schlug
zum 0:1 - unhaltbar für Schwarze ein. Danach
die Randjenaer optisch überlegen gegen eine
völlig harmlose und kopflose Eintrachtelf.
Woran lag es:
Lange Schläge in Richtung Gästetor wurden
ständig Beute des Zwätzener Mittelfeldes
die im Kopfballspiel überlegen waren. Doch
Abwechslung im Spielaufbau bzw. eine Reaktion auf
diese Situation gab es bei Camburg nicht. Auf den
Außen gab es für Kleinhans und Roch später
Lehmphul nichts zu bestellen. Nicht weil sie am
Gegner scheiterten, sondern eher weil sie zum einen
nicht eingesetzt wurden zum anderen aber hatte man
das Gefühl das auch niemand wirklich böse
war, den Ball nicht zu bekommen. So war an
Kombinationen über 2 oder mehrere Stationen
oder an einen geordneten Aufbau aus der Abwehr heraus
nicht zu denken und es war schon ein grausiges Bild
was die Eintracht den doch zahlreichen Zuschauern
bot. Im Angriff wehte auch dadurch bedingt nur ein
laues Lüftchen, denn sowohl Hüttich als
auch Rudakoff bekamen kaum brauchbare Bälle
und wenn es dann doch mal ein wenig in Richtung
des Zwätzener Tores ging, war Schneider der
einzige der sich mit ins Angriffspiel einschaltete,
doch das war zu wenig gegen eine laufreudige und
realtiv sicher stehende Hintermannschaft der Gäste.
Immer wieder schaffte es das junge Jenaer Team durch
schnelle Kombination die Abwehr der Eintracht in
Verlegenheit zu bringen, dennoch sprang für
sie im ersten Durchgang nur noch eine gute Chance
heraus als Tumpach in der 40.Minute knapp am Tor
vorbei schoss.
Nach dem Wechsel ein kurzes Aufflammen der Eintracht
wobei Rudakoff die Riesenchance zum Ausgleich in
der 52.Minute vergibt. Frei vor dem Tor schoß
er nach Zuspiel von Schneider über das Gehäuse.
Danach ebbte der Drang unserer Heimelf auf den Ausgleich
deutlich ab, wobei kämpferisch dennoch eine
Steigerung zum ersten Durchgang unverkennbar war.
Für Zwätzen ergaben sich nun mit zunehmender
Spielzeit etliche Konterchancen, die zum Teil jedoch
kläglich vergeben wurden und nur dadurch war
für die Eintracht immer noch das Fünkchen
Hoffnung auf den Ausgleich gegeben. Doch es fehlte
der letzte Wille, die letzte Durchschlagskraft und
auch das Quentchen Glück...
Alles in allem geht der Erfolg der Gäste absolut
in Ordnung, zu brav präsentierte sich die Camburger
Elf für die die kommenden Aufgaben nicht leichter
werden. Am kommenden Sonntag ist man bei TSV Oppurg
zu Gast, die zwar am Samstag in Blankenstein mit
2:5 verloren haben in der Vorwoche aber den SV Moßbach
mit 5:1 vom Platz schickten. Die Jungs müssen
nun die Hebel umlegen und auf dem Platz eine Reaktion
zeigen, nur so ist in Oppurg überhaupt etwas
zu holen.
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SV
Eintracht Camburg:
Schwarze M. - Frenzel (ab 85. Hohmann), Hartwig,
Zöllner S., Hüttich (ab 77. Serfling),
Heyme, Rudakoff, Schlegel, Roch (ab 35. Lehmphul),
Schneider, S.Kleinhans
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